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                  Glossar

                  3M™-Scotchlite™-Reflexmaterial / Reflexmaterial:
                  Das Reflexmaterial des Multitechnologiekonzerns 3M mit Sitz in Nordrhein-Westfalen besteht aus einer Beschichtung mit weitwinkligen, retroreflektierenden Linsen. Als Applikationen auf Textilien gewährt es eine erhöhte Erkennbarkeit des Trägers bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen. Bei Anstrahlung durch Autoscheinwerfer leuchtet das Material weiß auf, selbst wenn sich der Träger am Straßenrand befindet.

                  Antistatika / antistatisch:
                  Als antistatisch bzw. Antistatika werden Stoffe bezeichnet, die die elektrostatische Aufladung von Gegenständen verhindern bzw. abschwächen und deren Ableiten gewährleisten. Das ist notwendig, wenn die Gefahr eines elektrischen Schlags durch elektrische Geräte oder spannungsführende Teile nicht ausgeschlossen werden kann oder das Risiko einer Entzündung von entflammbaren Substanzen besteht.

                  Aramid / Aromatisches Polyamid:
                  Aromatisches Polyamid (Aramid) wurde 1965 von der Firma DuPont entdeckt und unter dem Namen Kevlar® zur Marktreife entwickelt. In Textilien verarbeitet, besitzen Aramidfasern u. a. eine hohe spezifische (gewichtsbezogene) Festigkeit, niedrige Dichte, hohe Schlagzähigkeit, gute Wärmebeständigkeit, gute Schwingungsdämpfung sowie ein hohes Arbeitsaufnahmevermögen.

                  Bar:
                  Die Bar (von griechisch βαρύς barýs, auf Deutsch: ‚schwer‘) ist in der Physik und Technik eine gesetzliche Einheit für den Druck. Baumwolle / Baumwollbeflockung: Baumwolle ist eine aus den Samenhaaren der Fruchtkapseln von Baumwollsträuchern gewonnene Naturfaser. Baumwollsträucher wachsen in subtropischen Klimazonen (Peru, Nordbrasilien und den USA). Die gewonnenen Fasern werden zu Fäden gedreht und dann zu Stoffen verarbeitet. Kleidung aus Baumwolle ist reißfest, strapazierfähig und extrem saugfähig. Baumwolle absorbiert Schweiß besonders gut und trägt sich deshalb sehr angenehm auf der Haut.

                  Baumwoll-Polyester-Mix:
                  Unter einer Mischung („Mix“) versteht man in der Textilindustrie Fäden oder Flächengebilde, die aus mehr als einem Material bestehen. Durch das Mischen der Faserarten Baumwolle und Polyester werden deren positive Eigenschaften kombiniert: Baumwolle nimmt Feuchtigkeit gut auf, gibt sie aber nur schlecht wieder ab; Polyester nimmt Feuchtigkeit weniger gut auf, gibt sie hingegen schnell wieder ab. Ein Baumwoll-Polyester-Mix nimmt daher Feuchtigkeit gut auf und gibt sie auch wieder ab. Siehe Baumwolle und Polyester.

                  Baumwoll-Trikotgewebe / Trikotgewebe:
                  Ein Trikotgewebe ist ein weicher, elastischer Stoff, gestrickt oder gewirkt, aus Garnen, aus Viskose oder Viskosemischungen, Wolle oder Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide. Er wirkt ähnlich wie ein Gewebe mit leichter Rippenmusterung. Textilien aus Baumwoll-Triokotgewebe sind geschmeidig, weich, atmungsaktiv, saugfähig und trocknergeeignet.

                  Canvas:
                  Canvas ist ein festes, steifes und dadurch sehr belastbares Gewebe aus Baumwolle, bei dem der Schussfaden jeweils im Wechsel vor und hinter einem Kettfaden gewebt wird. Er kann straff gespannt werden, ohne seine Form zu verlieren. Neben der Zugspannung hält er großes Gewicht aus und kann bis zu 80 % seines Eigengewichts in Wasser aufnehmen. Bei diesem Vorgang quellen die Fasern, das Gewebe schließt sich und wirkt so wasserabweisend. Im trockenen Zustand ist Canvas atmungsaktiv mit windabweisenden Eigenschaften. Canvas hat Hanf in der Textilindustrie aufgrund der ähnlichen Eigenschaften weitestgehend verdrängt.

                  Carbon / Carbonfasern:
                  Carbonfasern (auch: Kohlenstofffasern) sind industriell gefertigte Fasern aus kohlenstoffhaltigen Ausgangsmaterialien, die durch an den Rohstoff angepasste chemische Reaktionen in grafitartig angeordneten Kohlenstoff umgewandelt werden. Zum Einsatz kommen Carbon-Fasern aufgrund ihrer hohen Festigkeit in technischen Textilien, aber auch zur Verstärkung von Kunststoffen in der Luft- und Raumfahrt, bei Fahrrädern oder im Bereich des Bogenschießens.

                  Dorlastan:
                  Siehe Elasthan. Elasthan / EL: Elasthan (EL) besteht hauptsächlich aus Polyurethan und ist eine stark elastische, synthetische Faser. Es wird im Textilbereich anderen Fasern beigemischt, um diese dehnbar und bequem und gleichzeitig passgenau zu machen. Elasthan kann z. B. mit Trikotgeweben oder Baumwollstoffen gemischt werden. Handelsnamen sind u. a. Lycra® und Dorlastan. Nach dem deutschen Textilbezeichnungsgesetz wird eine Faser als Elasthan bezeichnet, wenn sie mindestens 85 % segmentiertes Polyurethan enthält. Siehe Baumwoll-Trikotgewebe und Polyurethan.

                  Endlosfasern:
                  Nach DIN 60001 werden Fasern mit einer Länge von mindestens 1.000 mm als Endlosfasern bezeichnet. Bei der ältesten Endlosfaser handelt es sich um natürliche Seide, deren Faden beim Haspelvorgang direkt vom Kokon des Maulbeerspinners abgewickelt wird. Die Mitte des 20. Jahrhunderts erfundenen Chemiefasern folgen diesem Beispiel der Natur. Faser (synthetisch): Synthetische Fasern oder Kunstfasern sind chemisch oder auf Basis von natürlichen Rohstoffen hergestellte Fasern, die chemisch bearbeitet werden. Sie sind elastisch, nehmen beim Waschen wenig Wasser auf und trocknen daher schnell. Textilien aus synthetischen Fasern sind pflegeleicht und bügelfrei. Chemiefasern sind das Gegenteil von Naturfasern, die von natürlichen Quellen wie Pflanzen, Tieren oder Mineralien stammen und sich ohne chemische Behandlungen direkt einsetzen lassen. Siehe Polyamid,

                  Polyester, Polyacryl und Elasthan. FC-Ausrüstung / Fluorcarbone:
                  Bei der FC Ausrüstung (Fluorcarbone) handelt es sich um ein hochwertiges Verfahren, das dem Kleidungsstück durch die Auflagerung chemischer Substanzen wasser-, öl- und fettabweisende Eigenschaften verleiht. Die FC-Ausrüstung kann nach mehreren Wasch- und Reinigungszyklen an Wirkung verlieren. Sie regeneriert sich jedoch durch eine optimale Trocknung bzw. durch Nachimprägnieren. Feinstrick / Feinstrickgewebe: Feinstrick entspricht einem sehr eng gestrickten Gewebe zumeist aus Baumwolle oder Trikot. Um eine möglichst feine Struktur zu erreichen, wird Feinstrick seit dem 21. Jahrhundert fast ausschließlich maschinell hergestellt. Seine kaum sichtbaren Maschen verschaffen dem Feinstrick eine modische Anmutung. Textilien aus einem Feinstrickgewebe sind leicht dehnbar und passen sich der Körperkontur an. Siehe Baumwoll-Trikotgewebe.

                  Fleece / Fleecekragen / Fleecefutter:
                  Fleecestoffe (veraltet: Vliesstoffe) sind Maschenwaren aus unterschiedlichen Materialien, bei denen die Schlingenoberfläche aufgeraut wird. Durch anschließendes Scheren entsteht ein feiner, gleichmäßiger Flor. Fleece ist kein Textilstoff im klassischen Sinne, da es weder gewebt noch gewirkt oder gestrickt wird. Dabei kann es aus vielen verschiedenen Materialien ausgearbeitet werden. Textilien aus Fleece sind leicht, feuchtigkeitsausgleichend, voluminös und wärmeisolierend.

                  Glasfaser:
                  Glasfasern bzw. Textilglasfasern (seltener: Glasfaservliessoff) sind nicht gewebte textile Flächengebilde, deren Fasern endlos und parallel nebeneinanderliegen und durch einen Nähfaden oder eine Thermofixierung in ihrer Lage festgehalten werden. Textilglasfasern sind elastisch und wärmeisolierend. Siehe Spinnvlies.

                  High Density Polyethylen / HDPE:
                  HDPE ist Polyethylen mit hoher Dichte (High Density). Die Dichte (Kristallinität) bestimmt Fließverhalten, Verarbeitungseigenschaften und Qualität des späteren Textils. HDPE als Bestandteil von Textilien erhöht deren Stabilität und Reißfestigkeit und schützt vor Kratzern und Verschleiß. Das Komplementärstück ist Polyethylen mit geringer Dichte (Low Density). Siehe Polyethylen.

                  High Performance Polyethylene / HPPE:
                  Synthetische High-Performance-Chemiefaser auf der Basis von Polyethylen (High Performance Polyethylene). Siehe Polyethylen. Hydropellent Technology / HPT: Hydropellent Technology (HPT) ist eine Weiterentwicklung der klassischen Vinyl-Beschichtung. Durch ein exklusives Verfahren wird eine weiche und flexible Beschichtung mit schwammartiger Struktur erzeugt. Sie sorgt für eine gute chemische Beständigkeit und einen Abperleffekt, der flüssigkeitsabweisend wirkt.

                  Kautschuk / Kautschukbaum:
                  Als Naturkautschuk oder Kautschuk bezeichnet man elastische Polymere, die aus Latex, dem Milchsaft des Kautschukbaums, gewonnen werden. Im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Kautschuk wird für Naturkautschuk kein Erdöl benötigt. Kautschuk ist sehr elastisch, reißfest, widerstandsfähig und wasserabweisend. Siehe Latex.

                  Kevlar®:
                  Siehe Aramid.

                  Kunstleder:
                  Kunstleder ist ein Lederimitat, in der Regel ein Verbund verschiedener textiler Gewebe oder Fleecestoffe. Bei den Geweben handelt es sich um Naturfaser-, Chemiefaser- oder Mischgewebe. Merkmal von Kunstleder ist in der Regel eine textile Rückseite, die mit glattem, genarbtem Kunststoff beschichtet ist. Kunstleder ist robust, pflegeleicht, tierfreundlich, und es schimmelt nicht. Siehe Vinyl.

                  Latex / Naturlatex:
                  Als Latex oder Naturlatex bezeichnet man den Milchsaft der tropischen Kautschukbäume (Hevea brasiliensis). Es ist der Rohstoff für die Herstellung von Naturkautschuk. Latex ist ein äußerst flexibles und druckbeständiges sowie tierfreundliches Material. Siehe Kautschuk.

                  Leder / Echtleder / Echtes Leder:
                  Leder ist eine durch Gerben haltbar gemachte Tierhaut. Es ist ein Naturprodukt, strapazierfähig und warm. Ledertextilien haben eine hohe Festigkeit gegen Reißen und Biegen, sind alterungs- und temperaturbeständig und sehr saugfähig. Zusätzlich kann Leder Feuchtigkeit innen aufnehmen und nach außen abgeben. Als Leder, Echtleder oder Echtes Leder darf nur ungespaltene oder gespaltene tierische Haut unter Erhaltung der gewachsenen Fasern und ihrer natürlichen Verflechtung bezeichnet werden.

                  Lycra®:
                  Siehe Elasthan.

                  Membran:
                  Eine Membran oder Membrane ist eine dünne Schicht eines Materials, die den Stofftransport durch diese Schicht beeinflusst. Durch 1 m² Membran können bei sogenannten Klimastoffen 30 bis 300 g Wasserdampf pro Stunde entweichen. Das ermöglicht die Atmungsaktivität eines Textils. Mikroschaum: Mit Polyurethan als Mikroschaum werden viele Gewebe und Kleidungsstücke beschichtet. Mithilfe des Kunststoffes bekommt Regen- und Winterkleidung eine atmungsaktive Membran. Siehe Membran und Polyurethan.

                  Modacryl / MAC:
                  Modacryl (MAC) ist ein Spezialtyp aus veränderten, abgewandelten Acrylfasern mit Schwerentflammbarkeit. Während eine „normale“ Polyesterfaser bei ca. 255 °C schmilzt, schmelzen Modacrylfasern überhaupt nicht, sondern zersetzen sich bei 370 °C bzw. bei 250 °C.

                  Napoleontasche:
                  Der Begriff Napoleontasche geht auf den gleichnamigen französischen Feldherrn und auf seine Angewohnheit zurück, eine Hand leicht angewinkelt in Brustmitte unter der Feldherrenjacke zu halten. Moderne Jacken verfügen auf Brusthöhe über eine solche Napoleontasche, die mit einem Reißverschluss von außen geöffnet werden kann. Oftmals wird sie zusätzlich durch ein darüber liegendes, schützendes Stoffteil (Patte) geschützt, sodass kein Regen in die Tasche selbst und damit ins Innere der Jacke eindringen kann. Im Arbeitsschutz spielen diese Brusttaschen eine zentrale Rolle, denn auf die dort verstauten Utensilien kann man mühelos zugreifen, ohne den durchgehenden Front-Reißverschluss öffnen zu müssen. So wird verhindert, dass der Körper Regen und Wind ausgesetzt wird. Siehe Patte.

                  Narbenleder / Vollleder:
                  Unter Narbenleder oder Vollleder versteht man alle Glattleder, bei denen die Narbenseite des Leders noch nicht vollständig entfernt wurde. Es weist unter allen Ledersorten bzw. -schichten die höchste Festigkeit auf. Narbenleder ist gleichmäßig weich, geschmeidig und feuchtigkeitsabweisend.

                  Neopren® / Chloropren-Kautschuk / CR:
                  Chloropren-Kautschuk (CR), im deutschen Sprachraum besser bekannt als Neopren®, ist ein Polymerisat für verschiedene Anwendungen. Im Textil verarbeitet, ist Chloropren-Kautschuk extrem reißfest, elastisch und strapazierfähig. Es schützt die Hände vor Verletzungen und dank seiner hervorragenden Wärmeisolierung vor dem Auskühlen. Dabei ist es gut hautverträglich. Neopren® ist ein Markenname der Firma DuPont.

                  Neopren®-Latex-Mix:
                  Unter einer Mischung („Mix“) versteht man in der Textilindustrie Fäden oder Flächengebilde, die aus mehr als einem Material bestehen. Durch das Mischen der Faserarten werden deren positive Eigenschaften kombiniert, während die negativen Eigenschaften fast eliminiert werden. Ein Neopren®-Latex-Mix macht das Textil besonders geschmeidig und erhöht seine chemische Resistenz. Siehe Latex und Neopren.

                  Nitril:
                  Nitrile sind eine Gruppe chemischer Verbindungen. Auf Nitril basierende Nitril-Polymere (Nitrilkautschuk) sind chemisch sehr beständig und haben gummiähnliche Eigenschaften, weshalb sie für Schutzhandschuhe verwendet werden. Als Bestandteil von Arbeitshandschuhen ermöglichen sie dem Träger ein sehr gutes Tastempfinden bei guten mechanischen Eigenschaften. Nitril-Handschuhe eignen sich für Latex-Allergiker. Siehe Nitrilkautschuk.

                  Nitrilkautschuk / Acrylnitril-Butadien-Kautschuk / NBR:
                  Nitrilkautschuk oder Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) ist ein sogenannter Synthesekautschuk. Nitrilkautschuk findet sich in einer Vielzahl von Produkten, darunter in Einmalhandschuhen im Labor- und Medizinbereich. Er hat eine sehr gute Abrieb- und Reißfestigkeit. Schutzhandschuhe aus Nitrilkautschuk gibt es in dünner oder kräftiger Ausführung. Siehe Nitril.

                  Nitril-Mikroschaum / Nitrilschaum:
                  Handschuhe mit Nitrilschaum-Beschichtungen sind besonders griffsicher in feuchter Umgebung oder auf leicht öligen oder fettigen Oberflächen. Nitrilschaum-Beschichtungen sind weich und ermöglichen ein sehr gutes Tastempfinden. Die offenporige Struktur leitet Wärme und Feuchtigkeit nach außen ab und ist sehr abriebfest. Siehe Nitril.

                  Nylon / Nylongewebe / Nylonfasern:
                  Nylon ist ein Polyamid (PA), das heute zu den wichtigsten technischen Kunststoffen zählt. Seine Faser kam im 20. Jahrhundert hauptsächlich in Strümpfen zum Einsatz. Heute wird es unter anderem für Arbeitshandschuhe verwendet. Nylon absorbiert Energie gut. Auch bei plötzlich auftretenden starken Lasten reißt es nicht. Es zeichnet sich durch eine exzellente Scheuer- und Reißfestigkeit aus, nimmt wenig Flüssigkeit auf und ist sehr elastisch.

                  Oeko-Tex Standard 100®:
                  Oeko-Tex Standard 100® ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien aller Verarbeitungsstufen und deren Bestandteile. Die daraus hervorgehenden Produktlabel und Zertifizierungen vergibt die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz). Seit seiner Einführung 1992 entwickelt Oeko-Tex laufend neue wissenschaftliche Prüfverfahren, Testmethoden und Standards. So sind neben Schadstoffen wie Cadmium und Nickel gesundheitsbedenkliche Chemikalien wie Pestizide, die noch nicht vom Gesetzgeber reglementiert sind, in sämtlichen Roh-, Zwischen- und Endprodukten streng verboten. Außerdem wird auf einen hautfreundlichen pH-Wert und auf Farbechtheit getestet. Durchgeführt werden die Prüfungen von einem der weltweit 16 Mitgliedsinstitute. Die Labortests umfassen etwa 100 Prüfparameter. Der Hersteller sendet Musterproben ein und muss eine Konformitätserklärung abgeben, dass das Muster mit der Qualität der hergestellten und vertriebenen Produkte übereinstimmt. Firmen-Audits, die einen Einblick in die betriebliche Situation des Herstellers geben, werden alle drei Jahre wiederholt. Es finden unangemeldete Betriebsbesichtigungen statt.

                  Packmaß:
                  Das Packmaß bezeichnet den Platzbedarf (Länge × Breite × Höhe) eines möglichst kompakt zusammengelegten oder zusammengerollten Kleidungsstücks.

                  Partikeldicht / Partikeldichtheit:
                  Innerhalb der Norm EN ISO 13982 werden die Mindestanforderungen an Chemikalienschutzkleidung zum Schutz vor festen Teilchen festgelegt. Diese Bekleidung muss den ganzen Körper vor dem Eindringen so genannten Schwebestaubs, also schwebenden Partikeln fester Chemikalien, schützen und weist somit Partikeldichtheit auf.

                  Patte / Pattentasche:
                  Die Patte oder Pattentasche bezeichnet eine Tasche, die durch ein als Klappe abgefüttertes Stoffteil verdeckt wird. Im Bereich der Arbeitsschutzkleidung schützt die Patte vor dem Herausfallen von Arbeitsutensilien und vor Diebstählen.

                  Polyacryl / PC:
                  Polyacryl (PC) ist wie Polyester eine Kunstfaser auf Erdölbasis, die aus polymerisierten Acrylfasern besteht. Textilien aus Polyacrylfasern sind bauschig, voluminös und haben einen wollähnlichen Charakter. Mit Wolle kombiniertes Polyacryl erhöht die Haltbarkeit des entsprechenden Textils und ist pflegeleichter als reine Wolle. Textilien aus Polyacryl sind knitterarm, sehr elastisch und gleichzeitig formbeständig, sanft zu Haut und schnelltrocknend. Siehe Polyester.

                  Polyethylen / Polyethylenfasern / PE:
                  Polyethylen (PE) ist der weltweit am meisten verwendete Kunststoff. In Arbeitshandschuhen verwendetes Polyethylen bietet u. a. eine hohe Dehnbarkeit und gute elektrische Isoliereigenschaften. Es ist beständig gegenüber einer Vielzahl von Säuren, Basen, Ölen und Fetten. Der Ausgangsstoff für die Polyethylen-Produktion ist Ethylen. Siehe Ethylen.

                  Polyamid / PA:
                  Chemische Bezeichnung von Nylon. Siehe Nylon. Polyester / Polyesterfaser / PES: Polyester (PES) ist eine synthetische Faser, die aufgrund ihrer sehr feinen Faserstruktur wie Nylon zu den Mikrofasern gehört. Extrem kleine Poren machen Polyester sehr dicht und dadurch stark wasser- und schmutzabweisend. Textilien aus Polyester sind bezüglich ihrer Pflege anspruchsloser als beispielsweise Baumwolle. Da sie kaum Feuchtigkeit absorbiert, trocknet die Polyesterfaser zügig. Ihre Formbeständigkeit sorgt dafür, dass Kleidung weder einläuft noch sich ausdehnt. Sie ermöglicht eine sehr lange Haltbarkeit der Schutzkleidung.

                  Polypropylen / PP:
                  Polypropylen (PP) (auch: Polypropen) ist ein Kunststoff, der, zu einer Textilfaser verarbeitet, eine minimale Wasseraufnahme und -durchlässigkeit zulässt. Eine besondere Bedeutung besitzt diese synthetische Faser für Bekleidung, die nach dem sogenannten Zwiebelschalenprinzip hergestellt wird. Dabei werden zur Herstellung der Kleidungsstücke mehrere Kleidungsschichten gefertigt, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen und verschiedene Eigenschaften besitzen. Diese Kombination verleiht den Textilien eine hohe Funktionalität.

                  Polyurethan / PU:
                  Polyurethan (PU) gehört zur Gruppe der Schaumkunststoffe. Die Ausgangsmaterialien werden in der Regel aus Erdöl gewonnen, werden aber auch aus pflanzlichen Rohstoffen wie Kartoffeln oder Mais hergestellt. Polyurethan ist häufig ein wichtiger Bestandteil synthetischer Textilfasern. Eine solche Faser ist Elasthan, die aus Polyurethan und Polyethylenglykol besteht. Diese zwei Komponenten sind für die charakteristischen Eigenschaften der Faser verantwortlich. Die herausragende Eigenschaft der Polyurethan-Faser ist ihre hohe Dehnbarkeit um deren siebenfache Länge. Ein Elasthananteil von ca. 3 % erhöht die Dehnbarkeit der Stoffe um 25 bis 30 %. Polyurethan zeichnet sich durch eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme aus und ist sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Durch die hohe Formbeständigkeit der Fasern bleibt die Dehnbarkeit auch über eine lange Zeit erhalten. Siehe Elasthan.

                  Polyvinylchlorid / PVC:
                  Polyvinylchlorid (PVC) existiert in unterschiedlichen Strukturen. Kommt es im textilen Bereich zum Einsatz, wird es zu Fasern oder Filamenten gesponnen, aus denen die entsprechenden Stoffe gewoben werden. Durch die Zugabe von Stabilisatoren wird PVC formbar, elastisch und nahezu wasserdicht gemacht. Es ist beständig gegen die meisten Säuren und Laugen. Rindnarbenleder / Narbenleder: Rindnarbenleder ist die wertvollste Schicht einer Lederhaut und beständig gegen Öle und Fette. Es ist nässeresistent. Ein Handschuh aus kräftigem Rindnarbenleder ist abriebfest bei Arbeiten mit rauen Oberflächen, langlebig und bietet einen leichten schnittschutz. Rindspaltleder / Spaltleder: Rindspaltleder ist die Mittelschicht der Haut – zumeist eines Rinds –, die beim sogenannten Spalten in mehrere Schichten zerlegt wurde. Rindspaltleder ist schnittfest und kann bei Schweißarbeiten sowie bei Kontakthitze eingesetzt werden. Aus Spaltleder gefertigte Arbeitshandschuhe eignen sich für grobe Arbeiten, die einen guten Grip erfordern.

                  RipStop-Polyurethan / RipStop-PU:
                  RipStop-Polyurethan ist ein besonders reißfestes Gewebe. Im Abstand von meist 5 bis 8 mm werden bei dieser Technik dickere Fäden in das ansonsten dünnere Gewebe integriert. Es erhält dadurch seine charakteristische „Rechenkästchenstruktur“.

                  Sandy Finish:
                  Sandy Finish bezeichnet eine meist bei Nitril-Handschuhen erzeugte zusätzliche Abriebschicht an der Handinnenfläche oder an den Fingerspitzen, die eine raue, sandähnliche Optik aufweist. Sie gewährleistet eine gute Griffigkeit in trockenen und feuchten Umgebungen.

                  Schichtel / schichteln:
                  Eine sogenannte Schichtel bezeichnet die Verbindungsteile von Ober- und Unterseite eines Handschuhs vor allem an den Fingern. Beim Schichteln setzen Handschuhmacher die Verbindungsstreifen zwischen das Ober- und das Unterteil eines Handschuhs und nähen sie ein.

                  Schrumpfrauung / schrumpfgeraut:
                  Schrumpfgeraute Arbeitshandschuhe werden mittels eines speziellen Verfahrens während der Herstellung so bearbeitet, dass sie einen überdurchschnittlichen Trocken- und Nassgriff gewährleisten. Schrumpfrauung kommt bei unterschiedlichen Materialien zum Einsatz, u. a. bei Naturlatex und Nitril. Schweinsnarbenleder: Die Mittelschicht von Schweineleder, die beim sogenannten Spalten in mehrere Schichten zerlegt wurde. Siehe Rindnarbenleder.

                  Softshell:
                  Softshell ist ein Oberbegriff für einen Teil von Funktionstextilien, besteht in der Regel jedoch aus synthetischen Fasern wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen. Oft weist Softshell einen Elasthan-Anteil auf, um das verarbeitete Textil elastisch zu machen. Schutzkleidung aus Softshell zeichnet sich durch einen zumeist weichen, isolierenden Innenbereich sowie wasserabweisende und winddichte Eigenschaften aus. Die herausragende Eigenschaft von Softshell-Textilien ist ihre Dehnbarkeit, gepaart mit einem geringen Gewicht. Softshell ist stark schmutzabweisend. Siehe Polyamid, Polyester, Polypropylen, Elasthan.

                  Sonstige Faser:
                  Als „sonstige Fasern“ werden laut Gesetz Fasern bezeichnet, deren Zusammensetzung zum Zeitpunkt der Herstellung schwierig zu bestimmen ist. Hierbei kann es sich um pflanzliche Fasern wie Hanf oder Chemiefasern pflanzlicher Herkunft wie Viskose handeln. Dabei darf der Gewichtsanteil nicht über 10 % des Nettotextilgewichts liegen.

                  Spinnvlies / Spinnvliesstoff:
                  Das Spinnvlies ist ein textiles Flächengebilde, bei dem zunächst Endlosfasern (Filamente) aus einer Schmelze oder Lösung versponnen und danach auf einem Förderband abgelegt und verdichtet werden. Hierbei verfestigen sich die Filamente infolge der noch vorhandenen Erweichung (thermoplastische Eigenschaft) und bilden das Spinnvlies. Seltener erfolgt das Verschlingen der Fasern durch ein Verwirbeln, indem z. B. Hochdruckwasserstrahlen auf ein Vlies einwirken. Spinnvliesstoff ist die gebräuchliche Bezeichnung für den aus Fasern – praktisch unbegrenzter Länge – hergestellten Vliesstoff. Varianten sind Polypropylen-Spinnvliese und Polyethylen-Spinnvliese, die typischerweise in der Beschichtung von Textilien zum Einsatz kommen. Siehe Fleece, Polyethylen, Polypropylen.

                  Standzeit:
                  Die Standzeit eines Werkzeugs benennt die Zeitdauer, in der das Werkzeug ohne erhebliche Verschleißerscheinungen arbeitet. Steppfutter: Steppfutter kann aus unterschiedlichen Geweben bestehen und wird zum Abfüttern von Arbeitskleidung wie dem Innenteil von Jacken oder Kapuzen verwendet. Es kann antistatische Eigenschaften aufweisen.

                  Strick / Strickstoff:
                  Strickstoff bzw. Maschenware ist ein Überbegriff für verschiedene Textilien. Strickware kann im Unterschied zur ausschließlich maschinell gefertigten Wirkware auch von Hand gefertigt werden. Vorteile von Maschenware im Vergleich zu Wirkware sind eine höhere Dehnbarkeit und Elastizität. Hochwertige Ausgangsmaterialien aus Garnen, Viskose, Viskosemischungen oder Wolle begünstigen eine lange Lebensdauer.

                  Thermofutter:
                  Thermofutter bzw. Thermokleidung zählt zu den Funktionstextilien. Thermofutter kann aus Chemiefasern, Naturfasern oder einem Mischgewebe bestehen und weist warme und isolierende Eigenschaften auf.

                  Tychem® TK:
                  Tychem® TK ist ein Textil der Firma DuPont mit Sitz in Neu-Isenburg. Der stich- und reißfeste Stoff liefert eine effiziente Barriere gegenüber mehreren Hundert Chemikalien industriellen, biologischen, militärischen oder medizinischen Ursprungs. Er ist sehr leicht und weich sowie reiß- und abriebfest. Tychem®-Materialien werden Permeationstests mit zahlreichen toxischen Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen unterzogen. Tyvek®: Tyvek® ist ein Fleecestoffmaterial der Firma DuPont mit Sitz in Neu-Isenburg. Tyvek®-Material ist aus reinen HDPE-Fasern gefertigt. Es ist durchstoßsicher, wasserfest sowie UV- und chemikalienbeständig. Tyvek®-Material eignet sich für alle Anwendungen, bei denen Langlebigkeit und Reißfestigkeit besonders wichtig sind. Siehe HDPE.

                  Vinyl:
                  Andere Bezeichnung für PVC. Siehe PVC.

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