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                  EN 388 Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken

                  EN 388

                  Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken

                   EN 388

                  Diese Norm aus dem Jahr 2003 (EN 388:2003) legt vier Kriterien fest, anhand derer der Schutz vor mechanischen Risiken eingeschätzt werden kann. Jedem Kriterium wird dabei eine Leistungsstufe zugeordnet:

                  Abriebfestigkeit:     0 bis 4
                  Schnittschutz (runde Klinge):     0 bis 5
                  Weiterreißfestigkeit:     0 bis 4
                  Durchstichfestigkeit:     0 bis 4


                  Je höher der Wert, desto besser das Testergebnis zu dem zugehörigen, mechanischen Risiko.

                  Darüber hinaus ist 2016 (EN 388:2016) bereits eine Weiterentwicklung dieser Norm veröffentlicht worden. Handschuhe können bereits nach dieser Norm getestet werden, die Norm tritt aber noch nicht in Kraft.
                  Diese Veröffentlichung beinhaltet eine Erweiterung der mechanischen Risiken, um die Kriterien:

                  Schnittschutz (gerade Klinge):     A bis F
                  Schutz vor Stoß*:     P (wenn erfolgreich)

                  *der Test zum Schutz vor Stoß ist optional und nur für Handschuhe mit Polsterung, die einen Aufprall dämpft, sinnvoll.

                  Zwischen den beiden Varianten des Schnittschutzes (gerade bzw. runde Klinge) gibt es wesentliche Unterschiede im Testverfahren und den daraus resultierenden Ergebnissen. Da die Ergebnisse zwischen beiden Verfahren sehr unterschiedlich ausfallen, müssen auch die Testwerte unabhängig voneinander betrachtet werden.
                  Dabei ist das Testverfahren mit runden Klingen besser geeignet, um den Schutz bei Arbeiten mit leichten, scharfen Gegenständen einzuschätzen, während der Test mit geraden Klingen für Arbeiten mit unterschiedlichen Krafteinwirkungen bzw. stoßartigen Risiken bessere Einschätzungen liefert.

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